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Andrea van Reimersdahl, Cliffhanger, 2019, Installation
Andrea van Reimersdahl, Cliffhanger, 2019, Installation
Andrea van Reimersdahl, Cliffhanger, 2019, Installation
Andrea van Reimersdahl, Cliffhanger, 2019, Installation
Andrea van Reimersdahl, Verlauf, 2018, Acryl auf Holz, 40x30cm

Andrea van Reimersdahl

www.van-reimersdahl.com

 

Cliffhanger, 2019

Eine raumgreifende Installation aus textilem Material, Licht und Bewegung.

 

Andrea van Reimersdahl schafft in ihren aktuellen Arbeiten imaginäre Grauzonen aus vielschichtigen Kontrastebenen. In unseren Zeiten von Polarisierung und sich zuspitzenden Gegensätzen (Politik, Klimapolitik, Meinungsmanipulation, Einkommensentwicklung, etc.) sind ihre Installationen Räume mit diffusen Grenzbereichen.

 

Sie orientiert sich an Gegensatzpaaren: schwarz-weiß, transparent-opak, starr – flexibel, organisch-technisch, unten-oben, flächig-räumlich, abstrakt-nahbar, monoton-fließend, einladend-zurückweisend, unvorhersehbar-kontrolliert

 

Die Gegensätzlichkeiten öffnen Spannungsfelder auf die sich der Betrachter einlassen kann. Das Grau ist eine VermittlerIn. Die vorgegebenen räumlichen Begebenheiten werden so genutzt, dass Wege und Sichtachsen des Betrachters gezielt inszeniert werden. Er ist eingeladen sich der Installation aus verschiedenen Perspektiven zu nähern und Zusammenhänge zu entdecken.

 

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Kinetische Installation
34m2 Textilien mit Ösen, (Baumwolle-Nessel, Polyesterstoffe, Netzstoffe) beidseitig mit schwarzer Tusche besprüht, zusammengenäht, Rotationsmotor mit Acrylglasverkleidung, Gummis und Kordelstopper, Holzleiste mit Fäden und Ringschraube, Acrylglasspiegel mit Verbindungsstift, Befestigungsseile, Karabinerhaken, Haken, Papierstreifen, Leuchtstoffröhren mit textiler Aufhängung, Kabel, DC-Pulsbreitenwandler, Netzteil, Potentiometer, Hängung variabel

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Kokonartig hängt textiles Material mit Befestigungsschnüren an der Decke in einer Ecksituation eines zweigeschossigen Ausstellungsraums und leuchtet aus dem Inneren. Das Stoffliche zeigt durch den Einfluss von Licht unterschiedliche Formen von Transparenz und räumlicher Tiefe. Eine technisch–monotone Bewegung des Motors steht dem fließend fallenden Material gegenüber und greift in dessen Form ein. Die Bewegung des Motors ist umfassend. Oberhalb der Installation rotiert ein runder Spiegel. Er reflektiert das Umgebungslicht und zeigt fragmentarische Spiegelung der Betrachter, die sich im oberen Geschoss befinden. Von oben kann der Betrachter in das Innere der Installation blicken und sieht eine dünne Leiste. Sie dreht sich um 180° vor und zurück, an ihr sind Garne befestigt. Das andere Ende der Garne ist mit dem textilen Material vernäht. Durch die Drehbewegung der Leiste werden die Garne gespannt und der Fall des textilen Materials wird gezogen. Unterhalb der Installation in Augenhöhe des Betrachters im Erdgeschoß tanzt ein filigraner Papierstreifen an einem dünnen Faden. Der Papierstreifen ist von einer Seite weiß und von der Anderen schwarz.

ANDREA VAN REIMERSDAHL

Schwarz und Weiß sind Ideale, die das Potential haben, fast alle Bereiche der bildenden Kunst unter sich zu vereinen. Als Farben sind sie statisch. Deshalb interessiert mich der Verlauf. Grau ist die Bewegung und die Veränderung.

1972 geboren in Bocholt, lebt und arbeitet in Berlin

Ausbildung

2004 Meisterschulerin, Prof. Katharina Grosse, Weißensee Kunsthochschule Berlin
2002 Diplom Malerei, Prof. Hanns Schimansky, Weißensee Kunsthochschule Berlin
2000 Studium Malerei, Royal College of Art, London

Ausstellungen

2018 URSULA_SALON, Galerie Ursula Walter, Dresden
2018 Preview, Nachtspeicher e.V., Hamburg
2018 NERFECT, Raum Vollreinigung, Berlin
2018 Where is Philadelphia?, Gut Philadelphia, Storkow
2018 SW, Berlin-Weekly, Berlin
2018 AUSEINANDERLAUFEN, Berlin-Weekly, Berlin (solo)
2017 MODEST MONUMENTS, mit Karwath+Todisko, saasfee*pavillon, Frankfurt a.M.
2017 IN ECHT ZEIT, Performance, saasfee*pavillon, Frankfurt a.M.
2017 megabock, Uferhallen, Berlin
2016 Open Pieces, Benhadj&Djilali Galerie, Berlin
2016 Codes&Characters (Linie durch Quadrat), Performance, Benhadj&Djilali Galerie, Berlin
2016 Slight Show, mit Karwath+Todisko, Kunsthalle am Hamburger Platz, Berlin
2015 FELDER, Benhadj&Djilali Galerie, Berlin (solo)
2014 In the Wilderness of Mirrors, Galerie Ursula Walter, Dresden

Förderungen

2019 Projektförderung Kulturamt Pankow von Berlin, FB Kunst und Kultur
2019 Projektförderung, Hanns und Charlotte Krull Stiftung
2017 Projektförderung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
2017 Projektförderung Kulturamt Frankfurt am Main
2016 Projektförderung Kulturamt Pankow von Berlin, FB Kunst und Kultur
2016 Projektförderung der Mart Stam Geselschaft, Förderverein der Weissensee KHB